Ein zweites Kennenlernen nach der Zwangspause

Mit Abstand und Maske: Die Teilnehmer*innen der Jugendfeier 2020 konnten sich nach langer Pause wiedersehen.

Seit März musste das diesjährige Jugendfeierprogramm notgedrungen pausieren. Am zweiten Septemberwochenende feierten die Teilnehmer*innen der Jugendfeier endlich ein Wiedersehen.

Fast alle, die im März coronabedingt auseinandergegangen waren, fanden sich am 11. und 12. September 2020 in der Humanistischen Grundschule Fürth für das erste Treffen seit März ein. Bekanntlich konnten viele der geplanten Treffen und Unternehmungen nicht stattfinden, und auch die Feier selbst musste in den November verschoben werden. Umso größer war die Freude sich endlich wiederzusehen.

Die Gruppe mit 35 Teilnehmer*innen wurde je nach Interesse der Jugendlichen in drei Kleingruppen eingeteilt. Am Freitagabend waren Jugendliche aus der Gruppe „T steht für halbdurchgebraten“ eingeladen. Wir starteten gemeinsam mit Tischtennis-Rundlauf, Basketball, versuchten uns auf Stelzen und erkundeten das Gelände. Anschließend bildeten wir einen großen Kreis mit genügend Abstand zueinander und spielten verschiedene Kennenlernspiele, wie das Wollknäuelspiel, das kotzende Känguru und zwei Wahrheiten und eine Lüge.

In der Abendsonne tauschten wir uns über die Coronazeit aus, sprachen über den aktuellen Stand der Berlinfahrt und der Jugendfeier. Dabei hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, Wünsche für das weitere Programm zu äußern und gemeinschaftlich abzustimmen.

Yoga und Minigolf

Auch die zweite Gruppe startete am nächsten Morgen mit Kennenlernspielen und einem Austausch über Programm und Jugendfeier-Festveranstaltung. Im Anschluss fand im Mehrzweckraum ein Yogakurs statt.

Nach einer kurzen Begrüßung und ein paar Informationen über die Herkunft und den Ursprung von Yoga wurde gleich losgelegt. Von eher meditativen Dehnübungen bis hin zu anstrengenden Figuren, wie etwa dem Hund oder dem Sonnengruß war alles dabei. Am Schluss der Yogastunde wurde in einer sehr angenehmen und entspannenden Position eine kleine Gedankenreise unternommen, welche allen sehr gut gefallen hat.

Nachdem die Matten desinfiziert und alle offenen Fragen geklärt waren, verabschiedeten wir uns und trafen beim Minigolfplatz der Fürther Freizeit auf die dritte Jugendfeier-Gruppe. Zur Einhaltung der Abstandsregeln wurde in vier Kleingruppen à vier Personen gespielt. Etwa zwei Stunden hatten wir bei traumhaftem Wetter viel Spaß beim Minigolf, auch wenn es mal gar nicht so gut hingehauen hat!

Zum Ausklang ging es zu Fuß zurück zur Humanistischen Grundschule. Dabei sprachen wir viel über die vergangenen Monate während der Pandemie, über die anstehende Berlinfahrt und die Jugendfeier. In der Schule angekommen sprachen wir über das weitere Programm. Nach dem Aufräumen gingen die Jugendlichen ins Wochenende.